Als das Leben mich aufgab

Autor: Ney Sceatcher
Verlag: Zeilengold
Seiten: 220
ISBN: 978-3946955023
Preis: 12,99€ (TB), 3,99€ (Ebook)


Klappentext:
Als das Leben mich aufgab, war ich 16 Jahre alt und trug keine Schuhe… Keine Ahnung, wie ich gestorben bin oder wie ich heiße, aber ich nenne mich Mai. Ja, richtig, wie der Monat. Im Jenseits wollten sie mich nicht haben. Zu viele unerledigte Dinge, haben sie gesagt. Darum stehe ich jetzt hier mit einer Handvoll Briefe an Menschen, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. Doch möchte ich das überhaupt? Möchte ich meine Vergangenheit wiedererwecken? Wissen, wer ich war, wen ich liebte und wie ich starb? Eigentlich nicht und doch wird diese Reise mir im Tod mehr über das Leben lehren, als es das Leben selbst je gekonnt hat.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung:
Ich beginne zu erst einmal mit dem Cover. Es gefällt mir super gut und gerade in die dezenten Blautöne habe ich mich total verliebt. Das Bild passt auch richtig gut zur Geschichte.

Den Schreibstil der Autorin fande ich angenehm fließend und mit der richtigen Menge an Emotionen. 

Zur Geschichte bzw. den Protagonisten.
Gerade am Anfang habe ich mir etwas schwer getan mit der Protagonistin warm zu werden. Mein Problem war denke ich, dass man nicht wie in anderen Büchern einen “fertigen” Charakter vorgesetzt bekommt sondern das sich Mai ja erst entwickeln muss. Sie landet im Jenseits und ist quasi ein ungeschriebenes Blatt. Sie weiß weder wie sie heißt, noch wer sie wirklich ist. 
Im laufe der Geschichte hat sie immer wieder Erinnerungsstücke die zurückkehren und mit jeder Erinnerung kommt auch ein Stück Mai mit. 
Aber gerade das macht die Geschichte auch so spannend. Es war wirklich toll Mai auf ihren Weg zu begleiten und durch das Buch ist wieder einmal der Fokus auf die Dinge gelenkt worden, auf die es im Leben wirklich ankommt. 

Einer meiner Lieblingslektionen im Buch:
Der Tod und das Leben stehen sich näher, als du denkst. Jedoch ist der Tod nicht das Ende. Du wirst das Leben erst verstehen, wenn es vorbei ist, und trotzdem solltest du es jeden Tag schätzen. Zweifle niemals an deinen Gedanken. Sie sind wie die Luft, die du zum Atmen brauchst.  

Vielen Dank noch einmal an den Verlag und die Autorin für das Leseexemplar.

Meine Wertung:

 

★★

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