[Rezension] alles so leicht von Meg Haston

Meg Haston | Carlsen Verlag | 319 Seiten | ISBN: 978-3551316110
Preis: 7,99€ (TB), 15,99€ (E-Book)
Erinnerungsstück

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Klappentext:

Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum einweisen ließ. Anna, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Und selbst den Mädchen, mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich Stevie jeden Tag näher. Aber sie wird sich nicht öffnen, sie hat schließlich einen Plan.
(Quelle: Amazon)

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin hat mich schlichtweg begeistern können. Sie schreibt auf eine sehr emotionale Art und Weise. Sie passt ihren Stil immer wieder den Charakteren an, vor allem merkt man das auch bei Charakteren mit verschiedenen Altersklassen.
So ist es mir unheimlich leicht gefallen ihrer Geschichte zu folgen. Sie hat mich gleich auf der ersten Seite eingefangen und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Durchgelesen habe ich das Buch jedoch nicht in einem Rutsch. Dafür war mich die Geschichte von Stevie doch zu tiefgründig. Es gab immer wieder Momente, in denen ich ein Kapitel erst einmal sacken lassen musste. Von daher kam ich nicht allzu schnell voran, aber das macht überhaupt nichts. Manche Bücher brauchen einfach ihre Zeit und das ist auch gut so.

Stevie habe ich als sehr emotionales Mädchen kennengelernt, die jedoch alles in sich hineinfrisst und immer wieder ihre Wut auf sich und andere in den Fokus bringt um alles andere zu verdrängen. Sie leider an einer Essstörung und hat das Ziel zu verhungern. Als ihr Zustand kritisch wird, weißt sie ihr Vater in ein Therapiezentrum ein wo ihr geholfen werden soll.
Stevie lernt auf ihrem Weg die verschiedensten Menschen kennen. Manche sind gut für sie und andere eher weniger.

Bei den Charakteren hat sich die Autorin sehr viel Mühe gegeben und es hat sich wirklich gelohnt. Jeder der einzelnen Geschichten hat mich auf ihre ganz eigene Art berührt.

Fazit:

Meg Haston hat eine tiefgreifende, gefühlvolle und auch schockierende Geschichte zum Thema Essstörung geschaffen, die mich sehr berührt hat und noch länger beschäftigen wird.

An dieser Stelle noch ein Dankeschön für das Rezensionsexemplar.

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