[Rezension] – Die Reservefrau von Karoline Gellauer

Karoline Gellauer | Selfpublisherin | 93 Seiten | Preis: 4,99€ (TB), 2,99€ (eBook)
Schmökerei

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Klappentext:

Egal, ob 17 oder 70, was das Herz begehrt, wird der Verstand wohl nie begreifen.

Mit 17 verliebt sich Bärbel in Ihren Biologielehrer Bernd. Sie beginnen eine Affäre. Die dauert ein Schuljahr und endet schmerzhaft für Bärbel. Nach 40 langen Jahren begegnen sie sich erneut beim Klassentreffen. Bald sind die alten Gefühle wieder da; genauso verwirrend, so intensiv, so gefährlich. Allerdings sind ihre Motive unterschiedlich. Als Bärbel das erkennen muss, eskaliert die Situation…

Meine Meinung:

Ich habe mich sehr gefreut, als mich die Autorin gefragt hat, ob ich ihr Buch lesen möchte. Hier auch ein Dankeschön für das Rezensionsexemplar. Der Klappentext hat sehr interessant geklungen und es hat sich für mich ein bisschen so gelesen, als ob die Geschichte so auch im wirklichen Leben passieren könnte. Aus diesem Grund habe ich mich auch dazu entschlossen das Buch zu lesen.

In diesem Buch geht es um Bärbel die in der Schulzeit ihre große Liebe findet – ihren Biologielehrer. Leider geht das ganze nicht sehr lange gut und Bärbel muss bei der Trennung einiges wegstecken.
Dieser Trennungsschmerz zeichnet ihr ganzes Leben.
Einige Jahre später trifft sie ihren ehemaligen Lehrer durch Zufall bei einem Klassentreffen wieder und es beginnt für Bärbel ein auf und ab ihrer Gefühle.

Viel mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht preisgeben, da es sich hier ja um eine Kurzgeschichte handel und ich würde sonst einfach zu viel erzählen.

Der Schreibstil von Karoline Gellauer hat mir gut gefallen. Für mich war er flüssig und ansprechend.

Leider hatte ich etwas Probleme der Handlung zu folgen. Der Anfang des Buches war sehr angenehm, da man erstmal eine Art Prolog hat in dem erzählt wird wir, wie es zur Gegenwart der Geschichte kam. Danach überschlugen sich allerdings die Ereignisse. Gerade auch in emotionaler Hinsicht.
Bärbel muss als Hauptprotagonistin viel ertragen. Sowohl in der Vergangenheit als auch der Gegenwart. Diese Geschichte hatte für mich sehr viel Potenzial, allerdings kamen die Gefühle von von ihr nicht richtig bei mir an. Das mag bestimmt auch daran liegen, dass die Geschichte so kurz gehalten ist. Daher konnte ich mich leider nicht richtig in Bärbel hineinversetzen, was sehr schade war.

Fazit:

Die Autorin hat mit ihrem Buch eine Geschichte geschaffen die es mit Sicherheit auch im realen Leben geben kann. Wer auf der Suche nach einem kurzen Lese vergnügen ist, welches unterhält aber doch auch etwas zum nachdenken anregt macht mit diesem Buch nichts verkehrt.

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