[Rezension] – Unter schwarzen Federn von Sabrina schuh

Sabrina Schuh | Märchenspinnerei | 304 Seiten | Preis: 2,99€ (E-Book), 9,99€ (TB)
Erinnerungsstück

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Klappentext:

Eine schnatternde Meute Teenager
Eine unscheinbare Außenseiterin
Eine Verwandlung unter Tränen

Fee’s Leben ist die Hölle. Auch der Wechsel an die neue Schule bringt keine neuen Chancen, sondern nur Psychoterror und Ausgrenzung. Eines Tages spitzen sich die Dinge so zu, dass Fee nur noch einen Ausweg sieht; und der ist endgültig. Statt sie jedoch von ihrem Leben zu erlösen, bringt der von Markus vereitelte Selbstmordversuch sie in die Therapie. Wird sie es mit seiner Hilfe schaffen, ihren Lebensmut wiederzufinden oder wurde sie bereits zu tief verletzt?

In “Unter schwarzen Federn” spinnt Autorin Sabrina Schuh mit den Elementen von Andersens hässlichem Entlein eine düster-romantische Geschichte über Ausgrenzung, Todeswünsche und den schweren Weg eines jungen Mädchens, auf der Suche nach ihrem wahren Selbst.
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Meine Meinung:

Die Autorin Sabrina Schuh hat aus dem Märchen “Das hässliche Entlein” eine tolle Adaption geschaffen.
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Ich habe zwar ein paar Seiten gebraucht um mich voll und ganz auf die Geschichte einzulassen aber durch die gewaltige Tiefe die dieses Buch mit sich bringt hat sich das anfängliche Problem nach den ersten Kapiteln erledigt.
Die Kapitel sind im Persepktivwechsel zwischen den beiden Hauptprotagonisten Fee und Markus geschrieben. Auch das fande ich in diesem Buch eine sehr gute Wahl, da man dadurch doch etwas zwischen den Kapiteln durchschnaufen konnte.

Sabrina Schuh behandelt in ihrer Geschichte zwei doch eher schwierige Themen: Mobbing und Suizid.
Ihr ist es wirklich gut gelungen, die Wichtigkeit dieser Themen herüber zu bringen. Ich selbst hatte (zum Glück) bisher noch keine Berührung mit Mobbing und durch Fee konnte ich einen Einblick bekommen, wie es einem Mensch geht der gemobbt wird.
Und gerade auch durch die sehr authentischen Charaktere hat mich dieses Buch so tief berührt.

Fazit:

Unter schwarzen Federn ist eine für mich durchweg sehr gelungene, gesellschaftskritische Märchenadaption die meiner Meinung nach sehr vielen Menschen die Augen öffenen könnte.
Von meiner Seite aus erhält dieses Buch eine absolute Leseempfehlung und ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass es ruhig auch an Schulen als Leselektüre eingesetzt werden könnte.

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