[Rezension] Vicious Love von L. J. Shen

L. J. Shen | Lyx Verlag | 448 Seiten | ISBN: 978-3736306868
Preis: 12,90€ (Broschiert), 9,99€ (E-Book)

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Klappentext:

Emilia LeBlanc traut ihren Augen nicht, als sie nach zehn Jahren zum ersten Mal wieder Baron “Vicious” Spencer gegenübersteht. Vicious, der ihr das Leben einst zur Hölle gemacht hat. Vicious, der nie nett, immer furchtbar zu ihr war. Vicious, der sie ans andere Ende der USA und weg von ihrer Familie getrieben hat. Vicious, der einzige Mann, den sie je geliebt hat.

Inzwischen ist er ein erfolgreicher Anwalt und leitet mit seinen drei besten Freunden ein Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen. Emilia, die es kaum schafft, sich und ihre kranke Schwester über die Runden zu bringen, weiß, dass Vicious der letzte Mann ist, den sie jetzt in ihrem Leben gebrauchen kann. Und doch kann sie sich wie damals schon einfach nicht von ihm fernhalten –
(Quelle: Amazon)

Meine Meinung:

Vicious Love dreht sich zum einen um Emilia LeBlanc. Sie selbst ist sehr bescheiden, mitfühlend und auf die Menschen in ihrem Umfeld bedacht. Besonders sorgt sie sich um ihre kranke Schwester. Sie arbeitet hart um ihre Eltern finanziell unterstützen zu können da ihre Schwester teure Medikamente benötigt. Dafür stellt sie ihre eigenen Bedürfnisse immer wieder hinten an und opfert sich sehr auf.

Und dann gibt es noch Baron “Vicious” Spencer. Er ist arrogant, gut aussehend und düster. Aber er hat auch noch eine andere Seite, eine verletze, kaputte und böse. Ein typischer BadBoy sozusagen. Vicious hat sich schon immer einfach genommen was er wollte und so tut er es auch mit Emilia als er sie nach vielen Jahren wieder trifft. Ihm ist es egal was er ihr damals angetan hat. Er braucht jetzt ihre Hilfe und alles andere ist ihm egal.

Und so startet eine sehr intensive Geschichte voller Leidenschaft, Intrigen, Macht aber auch Liebe. Die Autorin J. L. Shen hat eine tolle Art zu schreiben. Sehr fesselnd und wunderbar flüssig und dennoch sehr tief berührend. Sie hat mich als Leserin wirklich auch an meine Grenzen gebracht.
Meine Gefühle sprangen zwischen Entsetzen, Hass, Verwunderung, Traurigkeit und Liebe hin und her. Auf der einen Seite hat mich gerade Vicious mehr als einmal mit seinem unmoralischen Handeln schockiert auf ein paar Seiten weiter hat er dann wieder eine ganz andere Seite von sich gezeigt so das ich ihn einfach nur ins Herz schließen musste.

Fazit:

Die Autorin hat mit Vicious Love einen meiner Meinung nach grandiosen und atemberaubenden Auftakt dieser Reihe geschaffen. Die Geschichte ist für mich absolut stimmig und sie hat eine wahnsinnig tolles Talent mit den Gefühlen ihrer Leser zu  jonglieren. Atemberaubend!
Ich glaube allerdings nicht das dieses Buch für jeden etwas ist. Leser die von den Protas immer ein moralisches Handeln erwarten werden mit diesem Buch glaube ich nicht viel Freude haben.

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